Nils testet: Red7

kurz & knackig

In Red7 gilt es am Ende seines Zugs zu gewinnen. Ist dies nicht möglich dann fliegt man sofort raus. Eine Runde wird so lange gespielt bis nur noch ein Spieler im Spiel ist. Der letzte verbleibende Spieler erhält zur Belohnung Punkte.
Im Spiel gibt 7 verschiedene Farben. Von jeder Farbe gibt es Karten in den Zahlenwerten 1-7. Im Spiel sind also 49 Karten enthalten. Zusätzlich hat jede Farbe noch eine Regel aufgedruckt. Mit diesen Regeln hat man die Chance Siegbedingungen so zu verändern das man gewinnt. Dazu später mehr.

Die Farben stellen eine Reihenfolge dar. Rot ist die höchste Farbe und Violett die niedrigste. Zur besseren Übersicht liegen dem Spiel Übersichtskarten bei. Die Farben lösen Gleichstände auf. Das bedeutet das eine Rote 4 höher als eine Violette 4 ist. Aber eine 5 ist immer höher als eine 4.
Die Rote 7 ist dementsprechend die höchste Karte.

Die Spieler starten mit 7 Handkarten. Alle erhalten außerdem eine erste offene Karte in die eigene Auslage. Der allgemeine Ablagestapel startet mit einer roten Karte. Die oberste Karte auf dem Ablagestapel definiert immer die aktuelle Siegbedingung. Zu Spielbeginn ist die Siegbedingung immer „Die höchste Karte gewinnt“. Insgesamt gibt es 7 verschiedene Siegbedingungen, pro Farbe eine. Drei Beispiele: Gelb > die meisten Karten einer Zahl gewinnen, Blau > die meisten unterschiedlichen Farben gewinnen oder Violett > Die meisten Karten unter 4 gewinnen

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Die Spieler haben in ihrer Runde die Chance eine Karte in die eigene Auslage zu spielen um damit zu gewinnen. Außerdem ist es möglich eine Karte auf den Ablagestapel zu legen um die Siegbedingung zu modifizieren so das die eigene Auslage gewinnt. Man dürfte Sich auch entscheiden eine Karte in die eigene Auslage und auf den Ablagestapel zu spielen.

Egal für welchen Spielzug man sich entscheidet: er muss zum Sieg führen, ansonsten scheidet man aus. Die übrig gebliebenen Spieler spielen jetzt solange weiter bis nur noch ein Spieler im Spiel ist.
Der letzte Spieler erhält jetzt alle Karten aus seiner Auslage die der aktuellen Siegbedingung entsprechen.
Das Spiel endet sobald nicht mehr 7 Karten verteilt werden können. Es gewinnt der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl.

Nils

Red7 klingt kompliziert. Ist es auch. Zumindest bis man sich einmal alle Karten und den ungewöhnlichen Spielverlauf eingeprägt hat. Das geht aber recht flott. Dann offenbart sich ein wunderbares, schnell gespieltes Kartenspiel. Zugegebenermaßen ist es etwas glücksabhängig welche Karten man auf die Hand bekommt. Aber auch mit „schlechten“ Karten kann man gewinnen wenn man Sie geschickt ausspielt.

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