Nils testet: Santorini

kurz & knackig

Santorini ist ein einfach zu lernendes Bauspiel bei dem es darum geht auf dem Spielplan Gebäude zu errichten. Es gewinnt der Spieler der eine seiner Figuren auf die dritte Ebene gebracht hat.
Das klingt leichter als es ist, denn die Mitspieler haben natürlich etwas dagegen.

Ein Spielzug besteht aus zwei Aktionen: Bewegen und Bauen. Danach ist auch schon der nächste Spieler an der Reihe.

Spieldauer: 10 Minuten | Altersempfehlung: 10+ | 2 Mitspieler

Santorini6

Bevor es mit Santorini losgeht wird das Spiel aufgebaut. Zunächst wird der 5×5 Felder große Spielplan aufgebaut, die Gebäudeteile werden für jeden greifbar in die Tischmitte gelegt und jeder Spieler erhält zwei Spielfiguren. Jetzt dürfen beide spieler abwechselnd ihre zwei Figuren auf freie Felder platzieren. Jetzt kann es losgehen.

Ein Spielzug besteht aus zwei schnell erklärten Aktionen die man mit einer Figur durchführt. Für welche Figur man sich entscheidet bleibt einem selbst überlassen.

Die zwei Aktionen:

1. Bewegen
Eine Figur darf genau um ein Feld bewegt werden. Pro Bewegung darf man seine Figur nur um eine Ebene nach oben bewegen. Nach unten darf man sich auch mehrere Ebene nach unten bewegen. Bewegungen sind nur auf Felder erlaubt auf denen sich keine andere Spielfigur oder ein Kuppeldach eines Gebäudes befinden.

2. Bauen.
Man darf ringsherum um die gerade bewegte Spielfigur bauen. Dazu nimmt man einfach das passende Gebäudeteil und platziert es auf dem Spielplan. Dabei spielt es keine Rolle auf welcher Ebene sich die Figur befindet. Ein Gebäude besteht aus drei Etagen und aus einem Kuppeldach. Das Kuppeldach dient lediglich dazu die Mitspieler zu blockieren.

Das Spiel ist vorbei wenn ein Mitspieler mit einer Figur die höchste Ebene erreicht hat. Alternativ ist es auch möglich zu gewinnen indem man beide Figuren des Mitspielers blockiert.

Nach ein paar Partien kann man noch zusätzlich die Götterkarten mit ins Spiel bringen. Es gibt 30 verschiedene Götter, jede Karte gibt einem eine zusätzliche Aktion. Die Regeln vom Spiel bleiben gleich, allerdings erhält nun jeder Mitspieler eine zufällige Götterkarte.
Die Götterkarten sind das ganze Spiel über aktiv.

Drei Beispiele für Götterkarten:

Athena:
Wenn man seine Figur eine Ebene nach oben bewegt hat dürfen die Mitspieler in dieser Runde ihre Figur nicht nach oben bewegen
Cleo:
Man darf seine Figur nicht auf ein Bauwerk bewegen die Runde zuvor vom Mitspieler errichtet wurde
Hades:
Die Mitspieler dürfen sich nicht nach unten bewegen

Nils

Santorini hat für mich zwei große Stärken: es ist schnell gelernt und bietet einen großen Wiederspielreiz. Die verschiedenen Götterkarten wollen alle ausprobiert werden und für jeden Gott möchte man die beste Strategie finden. Ich muss auch unbedingt die umwerfende Gestaltung von Santorini erwähnen. Der dreidimensionale Spielplan und alle Illustrationen sind richtige Hingucker.
Santorini ist für mich eins der besten 2-Personen Spiele. Dank der kurzen Spieldauer eignet es sich oft für eine Partie zwischendurch, wobei es oft nicht bei nur einer Partie bleibt.